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Was ist SVV?

SVVler so heissen Menschen, die sich selbst verletzen, sie können häufig nicht mit ihren Gefühlen umgehen. SVVler sind in der Gesellschaft oft weder unauffällig,
scheu oder schüchtern, trotzdem fühlen sie sich als Aussenseiter, denken, dass sie
anders als alle Menschen in ihrer Umgebung sind.
Oft quält sie die Angst vor Bestrafung- meistens von Seiten eines Elternteils-, weil sie meinen, den Ansprüchen der anderen nicht zu genügen und eine Enttäuschung für diese zu sein, was ihnen entweder konkret vermittelt wird oder nie ausgesprochen wurde, trotzdem aber bei ihnen angekommen ist.
Sie leiden unter einer ständigen Angst, die grundlos ist, und schaffen sich durch die Selbstverletzung Erleichterung. SVVler können nicht schreien, ohne man sie hört, in ihren Emotionalität greifen sie zum Messer, Klinge...

SVV ist:

- schneiden mit scharfen Gegenständen (Messern, Rasierklingen, Scherben ...)

- Verbrennungen (mit Zigaretten oder Bügeleisen)

- Verbrühungen

- sich selbst schlagen

- zu wenig Schlaf

-exzessiver Sport

Svv ist eine ernst zu nehmende Krankheit

In den meisten Fällen ist es ein seelischer Notzustand und keines Wegs ein Mittel für Aufmerksamkeit. Menschen mit Svv stehen unter hohem emotionalem Druck. Sie richten die Gefühle von Wut, Angst, Trauer, Frustration und Hilflosigkeit nicht gegen andere aus, sondern gegen sich selbst.



Das Gesamtbild zeigte sich bei Menschen, die:

- sich selbst nicht leiden können und sich verneinen
- sehr empfindlich auf Ablehnung reagieren
- chronisch ärgerlich sind, normalerweise auf sich selbst
- dazu neigen, ihre Angst zu unterdrücken
- einen hohen Grad aggressiver Gefühle besitzen, was sie sehr stark missbilligen

und dann häufig unterdrücken, oder nach innen lenken
- impulsiver sind und es an Impulskontrolle mangelt
- dazu neigen nach ihrer momentanen Stimmungslage zu handeln
- dazu neigen, in den Tag hinein zu leben und nicht weiterzuplanen
- die depressiv und selbstmordgefährdet/selbstzerstörerisch sind
- unter chronischen Angstzuständen leiden
- leicht reizbar sind
- die sich selbst als nicht fähig erachten, mit Situationen und Emotionen

umzugehen
- keine vielfältigen Möglichkeiten der Verarbeitung und Bewältigung besitzen
- glauben, dass sie nicht die Fähigkeit besitzen, ihr Leben zu meistern
- dazu neigen, den Kopf in den Sand zu stecken, vermeiden Probleme
- kein Selbstvertrauen besitzen
- sich als machtlos empfinden
- sich überall, wo sie sind, allein fühlen
- sich emotional niemandem anvertrauen, sich auf niemanden verlassen können

wahrzunehmen, dies führt zu einer Isolation, einem defensiven Leben, in dem es

lediglich ums Überleben geht.

Was passiert bei Svv?

Selbst Verletzung geschieht meistens zurückgezogen und nach einem langen innerlichen Kampf gegen die Impulse sich zu verletzen. Beim Selbstverletzen sprechen die Experten von einer Selbstentfremdung, was bedeutet dass die Betroffenen, wenn sie sich selbst verletzen, die Realität nicht mehr wahrnehmen. Das Selbstverletzen geschieht oft zwanghaft und wie in Trance. Mit dem Setzen des Schnittes und dem fliesen des Blutes, erfolgt Entspannung und Erleichterung. Körper und Seele sind wieder vereint. Das Gefühl innerer Leere verschwindet vorübergehend. Mit der Realisierung von neuen Wunden, entsteht Scham sowie Wut und Frustration über die eigene Schwäche und Angst

Alles nur Einbildung?

Nein, SVV ist sicherlich keine eingebildete Krankheit. Die Abhängigkeit davon ist auch nicht nur psychischer Natur, was heißen soll, sie basiert nicht nur auf den positiv erlebten Gefühlen von Erleichterung und sich wohl fühlen, sondern hat nachweislich auch eine physische Komponente. Man kann dem selbstverletzenden Verhalten biochemische Reaktionen zuordnen: Während der Selbstverletzungen werden vermehrt Endorphine ausgeschüttet. Das sind körpereigene Substanzen mit der Wirkungsweise von Opiaten. Wie bei großen körperlichen Anstrengungen, beispielsweise einem Marathonlauf oder einer Geburt, senken diese Stoffe das Schmerzempfinden oder schalten es sogar aus und erzeugen ein Glücksgefühl. Sie erzeugen aber gleichzeitig eine körperliche Abhängigkeit, wie wir sie von den körperfremden Opiaten Heroin und Morphin kennen. Es existieren zur Zeit noch verschiedene Hypothesen zu den genauen Wirkungsmechanismen, an denen mehrere Stoffe beteiligt sind. Der Suchtcharakter der Selbstverletzungen führt wie bei allen anderen Süchten auch zu einer Toleranzentwicklung. Das bedeutet hier, dass die Schnitte mit der Zeit tiefer und die Verletzungen häufiger werden. Die Betroffenen können, selbst wenn sie es wollen, nur in Ausnahmefällen spontan mit SVV aufhören. Wie bei anderen Suchtformen auch gibt es Entzugserscheinungen, die sich z.B. in Angst- und Panikattacken äußern können. Ein spezielles Medikament gegen SVV gibt es (noch) nicht. Die Medikation bei SVV behandelt ausschließlich die Begleitsymptome wie zum Beispiel Erregungszustände, Angst- und Panikattacken oder Depressionen. Eine Rückfallgefahr besteht praktisch ein Leben lang.



Geheimhaltung

In der Regel werden die Sichtbaren Zeichen von SVV wie Wunden und Narben mit entsprechender Kleidung versteckt. SVVler schaffen es, durch gute schauspielerische Leistungen „nach aussen bin ich immer fröhlich, wenn ich alleine bin, weine ich!“ ihre Probleme über Jahre von Familie und Freunden geheim zu halten. Die Betroffenen haben Angst das Umfeld zu verletzen
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